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Im Blockheizkraftwerk (BHKW) des Klärwerkes Steinhof wird durch den Einsatz von regenerativen Energien Strom und Wärme produziert. Ursprünglich konzipiert wurde das BHKW, um das auf der benachbarten Hausmülldeponie anfallende Deponiegas durch die Verbrennung und Verstromung in einen weniger schädlichen Zustand zu überführen und gleichzeitig den Energiegehalt des Gases zu nutzen.
In der Anfangsphase des Blockheizkraftwerkes (1982) wurden Energiemengen aus dem Deponiegas genutzt. Als weitere Energielieferanten kam 1997 das Biogas aus der Bioabfallvergärung der Kompost GmbH und 2001 das Faulgas aus der Schlammfaulung des Klärwerks Steinhof hinzu.
Derzeit wird das Deponiegas über die Verdichterstation zusammen mit dem Biogas aus der Bioabfallvergärungsanlage zum Gasraum der Faulung gefördert. Dort wird es mit dem Faulgas gemischt. Das Mischgas durchströmt anschließend die Gasreinigungsanlage (Aktivkohlefilter), in der für die Umwelt und die Gasmotoren schädliche Spurenstoffe entfernt werden. In der darauf folgenden Gasmischstation wird durch Zumischung von Erdgas oder Luft ein fester Methangehalt eingestellt, der für den stabilen Betrieb der Gasmotoren erforderlich ist. Die Verbrennungsmotoren des BHKW werden im Magerbetrieb gefahren, um möglichst geringe Emissionen von Stickoxiden und Kohlenmonoxid zu erreichen.
Die Abwärme der Motoren sowie die Abgaswärme wird z. Z. zu Heizzwecken im Klärwerk Steinhof sowie in der Bioabfallvergärungsanlage der Kompost GmbH genutzt. Ein Großteil der entstehenden Wärme wird als Heizwärme für die Faulung verwertet. Die gesamte Anlage wird vollautomatisch über die zentrale Leittechnik betrieben.
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