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1997 wurde das Speichersystem "Flutmulde" errichtet, welches gewährleistet, dass auch bei mehrtägigen Starkregenereignissen die Speicherkapazität im Rieselbetrieb so groß ist, dass die gesamten Wassermengen über dieses Speichersystem in den Rieselbetrieb eingeleitet werden können und keine Mischwasserabschläge in die Oker direkt durchgeführt werden müssen.
2004 wurde das Entnahmepumpwerk Aue-Oker-Kanal in Betrieb genommen, mit dem Klarwasser aus dem Aue-Oker-Kanal der Verregnung zur Verfügung gestellt werden kann. Die Mehrfachnutzung des Wassers, zunächst Verrieselung im Rieselfeld, dann Verregnung im Verregnungsbetrieb, sorgt dafür, dass die Konkurrenz speziell in trockenen Sommern zwischen Rieselfeld und Verregnung ausgeschaltet wird.
Durch die kontinuierliche Bewässerung der Rieselflächen und Sicherstellung der Vernässung von ausgewählten Teilflächen auch in Zeiten geringen Wasseranfalls sind wertvolle Biotope und im Zusammenhang mit den Okerauen schutzwürdige Biotopstrukturen entstanden.
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