Abwasserverband Braunschweig
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Kanalnetz

Kanalisation

Nach Gründung des Abwasserverbandes Braunschweig hat sich ein großer Teil der an das Beregnungsgebiet anliegenden damals noch selbständigen Gemeinden dazu entschlossen, das anfallende häusliche und gewerbliche Abwasser dem Verband zur landwirtschaftlichen Verwertung zuzuführen. Der Verband stimmte diesem Vorhaben zu und übernahm die Planung und den Ausbau der Anlagen. Die Gemeinden wurden nach Antragstellung Mitglied beim Abwasserverband Braunschweig

Im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform wurde 1974 der Samtgemeinden Papenteich, der Samtgemeinde Meinersen und der Einheitsgemeinde Wendeburg, neben anderen die Aufgaben der Abwasserentsorgung übertragen.
Damit wurden folgende Gebietskörperschaften, neben der Stadt Braunschweig Abwasserlieferanten:

Samtgemeinde Papenteich
Gemeinde Meine mit den Ortsteilen Meine, Grassel, Abbesbüttel, Bechtsbüttel, Wedelheine, Wedesbüttel, Ohnhorst, Gravenhorst
Gemeinde Rötgesbüttel mit dem Ortsteil Rötgesbüttel
Gemeinde Adenbüttel mit den Ortsteilen Adenbüttel, Rolfsbüttel
Gemeinde Vordorf mit den Ortsteilen Vordorf, Rethen, Eickhorst
Gemeinde Schwülper mit den Ortsteilen Groß-Schwülper, Rothemühle, Walle, Lagesbüttel
Gemeinde Didderse

Einheitsgemeinde Wendeburg
Ortsteile: Wendeburg, Bortfeld, Harvesse, Neubrück, Rüper, Meerdorf

Samtgemeinde Meinersen
Gemeinde Hillerse, Ortsteil Hillerse

Die Ortsnetze wurden nach Fertigstellung den Gemeinden übergeben. Der Verband hat auf deren Antrag jedoch die Wartung, Unterhaltung und Erweiterung übernommen.

In den 90er Jahren ergab sich eine Änderung der Zuständigkeit für die Ortsnetze. Die Samtgemeinde Papenteich, die Einheitsgemeinde Wendeburg und die Samtgemeinde Meinersen haben ihre Kanalisationsanlagen 1995 an den Wasserverband Gifhorn übertragen.

Aus diesem Grunde wurde der Wasserverband Gifhorn anstelle der o.g Gebietskörperschaften Mitglied des Abwasserverbandes. Im Jahre 1998 wurde mit dem Wasserverband Gifhorn ein Betriebsführungsvertrag geschlossen, der die Zusammenarbeit zwischen den beiden Verbänden regelt. Der Abwasserverband ist weiterhin für die Wartung und Unterhaltung der Schmutz- und Mischwasserkanalisation sowie für die Erweiterung der Ortsnetze zuständig. Aktuell sind dies rd. 187 km.

Die überörtlichen Transportleitungen incl. aller angeschlossenen Pumpwerke verblieben im Eigentum des Abwasserverbandes Braunschweig

Nachfolgend sind die im Eigentum des Verbandes befindlichen Anlagen aufgeführt:

Pumpwerke

Anzahl

 

[Stück]

Pumpwerke Gesamt

42

Pumpen in Trockeaufstellung

32

Pumpen in Nassaufstellung

52

 

 

Transportleitungen

Anzahl

 

[km]

Gefälleleitungen DN 200 - DN 600

17

Druckrohrleitungen DN 100 - DN 500

80

Des Weiteren werden 30 Pumpwerke des Wasserverbandes Gifhorn vom Verband gewartet und unterhalten.