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Das ankommende Abwasser wird mit dem Zulaufpumpwerk angehoben und dann mit Hilfe der Rechen von Grobstoffen befreit. Das Rechengut wird entwässert und über eine Fremdfirma verwertet. Die in den nachfolgenden belüfteten Sandfängen sedimentierten Stoffe werden über Saugräumer dem Sandklassierer zugeführt, dort entwässert und extern weiterbehandelt. Die Sandfänge dienen auch als Fettfang, wobei das anfallende Fett in die Schlammfaulungsanlage transportiert wird. Im Anschluss an die Sandfänge durchläuft das Abwasser die Zulaufmengenmessung und fließt in die Vorklärbecken, in denen Schlamm sich absetzt. Der Vorklärschlamm wird durch einen Monomuncher zerkleinert und dann in den Rohschlammspeicher gepumpt. Das mechanisch vorgereinigte Abwasser wird dann im Mischbecken mit dem Rücklaufschlamm vermengt. Das Mischbecken dient als Anaerobbecken der biologischen Phosphorelimination. Über ein Gerinne wird das Abwasser-Schlammgemisch auf die sechs Belebungsbecken verteilt. In den Belebungsbecken findet neben dem weitreichenden Abbau der Kohlenstoffverbindungen eine simultane Stickstoffentfernung sowie die biologische Phosphorentfernung statt. Der erforderliche Sauerstoff wird durch Mammutrotoren zugeführt. Nach der biologischen Behandlung des Abwassers wird das Schlammwassergemisch durch Verteilerbauwerke auf die vier Nachklärbecken verteilt. Durch Sedimentation wird der belebte Schlamm vom Abwasser getrennt. Das geklärte Abwasser fließt über die Zahnkantenschwellen der Nachklärbecken in das Ablaufgerinne. Von dort fließt das gereinigte Abwasser-Klärwasser im freien Gefälle zu den vier Beregnungspumpwerken oder es wird in die Rieselfelder bzw. die Speicherteiche gepumpt.
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