Start der Verregnung

Seit der 6. Kalenderwoche wird im Verbandsgebiet wieder verregnet.

Rechtzeitig vor dem Start der Verregnung wurden die Regenmaschinen des Verbandes mit Schleppern aus ihrem Winterquartier auf die Felder  gebracht. Die Verregnung wird jährlich von Ende November/Anfang Dezember bis Ende Januar eingestellt. In dieser Zeit werden die Regenmaschinen bei Bedarf auch gewartet.

Regenmaschinen im Winterquartier auf dem Betriebsgelände des Verbandes

Der Abwasserverband verfügt über 165 Regenmaschinen verschiedener Hersteller.

Das Verbandsgebiet ist in vier Beregnungsbezirke aufgeteilt:
1. Bezirk: Harvesse, Rothemühle, Gr. Schwülper, Neubrück
2. Bezirk: Wipshausen, Didderse, Neubrück
3. Bezirk: Hillerse, Rietze, Wipshausen, Volkse
4. Bezirk: Seershausen, Volkse, Rietze

Jeder Bezirk wird von einem Regenmeister des Verbandes betreut.

Das Klarwasser wird von dem zentral in jedem Bezirk gelegenen Pumpwerk  in ein unterirdisches Druckrohrleitungsnetz verteilt. Im Verregnungsgebiet befindet sich jeweils im Abstand von 54 Metern ein Hydrant, aus dem das Klarwasser entnommen werden kann.

Die Verteilung auf der Fläche erfolgt dann mit den Beregnungsmaschinen des Verbandes. Entsprechend den unterschiedlichen Schlaglängen weisen die Maschinen Rohrlängen zwischen 320 Metern bis 600 Metern auf, sodass mit einer einer Maschine bis zu 3,5 Hektar beregnet werden können. Während der Beregnungsphase wird der Regner mit einer Geschwindigkeit von maximal 16 m/h und Regenmenge von 35 l/m² wieder an die Regenmaschine herangezogen.

Eine Regenmaschine wird zu ihrem Einsatzort gebracht.