Heckenschnitt im Verregnungsgebiet

Im Verregnungsgebiet des Abwasserverbandes Braunschweig sind wieder Schlepper mit Sägen im Einsatz, um rund 120 Kilometer Hecke zurück zu schneiden.

Die Sägen, die hydraulisch angetrieben werden, müssen von den Schlepperfahrern mit hoher Konzentration geführt werden. Ein weiterer Schlepper ist für das anschließende Schreddern der abgesägten Äste zuständig. Dahinter folgt ein Schlepper, der für die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer sorgt, aber auch der Eigensicherheit dient. Der Rückschnitt der vier Meter hohen und zehn Meter breiten Hecken dauert noch bis Anfang März. Dann beginnt die Brut- und Setzzeit.

Die Hecken erfüllen mehrere Aufgaben. Zunächst sollen sie verhindern, dass Wasser aus der Verregnung auf die Fahrbahn gerät. Außerdem verhindern sie bei starken Winden die Erosion der hier vorherrschenden leichten Sandböden. Zusätzlich bieten sie vielen Kleintieren Lebensraum und vernetzen Biotope. Indem der Abwasserverband Braunschweig die Hecken regelmäßig zurückschneidet, wird der Austrieb angeregt.

 

Die Begrenzung der Verregnungsflächen durch Hecken ist in der Genehmigung zur landwirtschaftlichen Verwertung von gereinigtem Abwasser vom 17.03.1961 durch den Präsidenten des Verwaltungsbezirks Braunschweig festgelegt worden.